Kulturrevolution

Kulturrevolution- Zersetzung traditioneller Werte

Maos Kulturrevolution

1966 begann im kommunistischen China unter Mao Zedong die Kulturrevolution. Das Ziel war der sogenannte „Neue Mensch“, frei von Egoismus nur dem Staat verpflichtet. Dazu sollten die traditionellen Werte ausgelöscht werden. In den folgenden zehn Jahren rissen die Kommunisten Tempel und Bibliotheken ab, setzten Lehrer und Professoren unter Druck oder ließen sie als vermeintliche Konterrevolutionäre hinrichten. Es kam zu Säuberungen auch innerhalb der Partei. Über 50 Prozent der Funktionäre wurden ihrer Ämter enthoben. (https://www.dw.com/de/kulturrevolution-in-sieben-fragen/a-19212349).

Die kommunistische Kulturrevolution setzte auf der geistigen Ebene an, der Literatur und Bildung und wollte die staatlichen Institutionen wie auch das Denken des „Neuen Menschen“ beherrschen. Da Mao in den 60er Jahren dabei war, an Einfluss zu verlieren, lagen seine Hoffnungen auf der jungen Generation an den Schulen und Universitäten, die er öffentlich hofierte und als Rote Garden zur Opposition aufbaute. Gegen die aktuellen Machthaber, Lehrer, Politiker und Eltern, in denen sie nun feindliche, reaktionäre Elemente witterten. Sie wurden gedrillt, gegen die Klassenfeinde vorzugehen. Da sie keine andere, nicht mal klassische Literatur lesen durften, orientierten sie sich an den Schriften Maos.

Die Attacken der Roten Garden folgten einem stets identischen Ablauf. Es begann mit einer Aufforderung in den Medien, die überall an den Schalthebeln der Macht sitzenden revisionistischen Abweichler und Konterrevolutionäre zu entfernen. Unzählige Schüler und Studenten taten sich dann zusammen und drangsalierten Lehrer, Dozenten und Amtsträger in den Verwaltungen. Dabei wurden diese entmenschlicht, in dem man sie verteufelte und mit Tieren verglich, weil sie nicht der wahren kommunistischen Lehre folgen würden. Jede Empathie wurde so unterdrückt.

Die zu Ungeheuern gemachten Klassenfeinde hatten entsprechende Schilder und demütigende Kopfbedeckungen zu tragen, ihr Gesicht wurde schwarz angemalt. Sie mussten seltsame Körperhaltungen einnehmen und unterschiedliche Tiere nachahmen. Durch diese Herabwürdigung verlor man jedes Mitgefühl mit ihnen und selbst Ermordung erschien so vollkommen legitim. Bis hin zu Auswüchsen von Kannibalismus, bei dem Kommunisten und Rotgardisten öffentlich Menschenfleisch von Hingerichteten aßen.

Die Kommunisten vernichteten nicht nur die Klassenfeinde, sondern auch Bücher, Gemälde, Schallplatten, Musikinstrumente und „ganz allgemein alles, was mit ‚Kultur‘ zu tun hatte“ (Jung Chang, ehemalige Rotgardistin). Mao fachte den Hass junger Menschen auf die Autoritäten an. Auch Wissenschaftler und Intellektuelle wurden von ihnen gefoltert oder totgeschlagen, Eltern denunziert. Das Alter der Rotgardisten war zwischen 14 und 30 Jahren (Euronews-Dokumentation „50 Jahre Kulturrevolution: Das große Schweigen in China“).

Auch heute noch lässt die Kommunistische Partei Landsleute verfolgen und umerziehen, beispielsweise die Anhänger der Falun Gong-Bewegung, die traditionelle chinesische Übungen praktiziert und buddhistisch-taoistische Moralvorstellungen vertritt. Sie verlieren ihre Arbeitsstellen, landen im Gefängnis und werden täglichen Torturen ausgesetzt. Man schlägt sie, zwingt sie in quälende Körperpositionen und sie müssen tagelang aufrecht stehenbleiben. Die anderen Insassen werden gezwungen, sie gemeinschaftlich wegen des Festhaltens an ihren Traditionen zu kritisieren. Die Räume und sogar ihren Körper beschriftet man mit beleidigenden Äußerungen über ihre Werte. Sie müssen als Kopfbedeckung Eselsmützen tragen, auf denen weitere Abwertungen geschrieben stehen, wie in der Kulturrevolution unter Mao. (https://de.minghui.org/html/articles/2016/8/27/122295p.html)

Die russischen Gulags

1917 gelangten die Kommunisten in Russland an die Macht und bauten schon ab 1918 unter Lenin Straflager, die Gulags. Stalin errichtete in den 30er Jahren den Archipel Gulag für Millionen Russen. Der Literaturnobelpreisträger Alexander Solschenizyn veröffentlichte 1973 über seine Erlebnisse als Häftling das Buch „Der Archipel Gulag“. Viele Menschen wurden aus religiösen oder kulturellen Gründen inhaftiert (https://www.planetschule.de).

Wie später unter Mao, wurde schon hier, in den russischen Gulags die „Geburt des neuen Menschen“ (https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/gulag-ausstellung-zwanzig-millionen-arbeitssklaven-11736275.html) und eine „Revolution der Umerziehung durch Arbeit“ gefeiert. Bereits 1918 entschieden die Kommunisten, Klassenfeinde hinzurichten oder in Arbeitslager zu bringen. Dieses Schicksal konnte jeden ereilen: „Es war ein Krieg gegen das eigene Volk“, ohne Mitgefühl für die Opfer.

Alexander Solschenizyn verbrachte elf Jahre im Gulag. In seinem Werk „Der Archipel Gulag“ bestätigt er, dass schon im russischen Kommunismus Klassenfeinde entmenschlicht und zur Jagd freigegeben worden waren. Lenin nannte sie „Ungeziefer“. Zu diesen zählte er Hausbesitzer, Professoren, Geistliche und auch alle widerständigen Arbeiter und Gewerkschaftler, rechte Sozialrevolutionäre, Akademiker, Künstler, Schriftsteller.

Kommunismus und Judentum

Im kommunistischen System wurden Klassenfeinde inhaftiert, ermordet oder mussten in dauernder Angst leben. Spitzel- und Denunziantentum, Zersetzung, Lügen und unvorstellbare Brutalität bestimmten den Alltag. Vier der sechs Hauptvertreter der Bolschewisten waren Juden, wie zum Beispiel Trotzki. Lenins Großvater war Jude und Lenin selbst mit einer Jüdin verheiratet. Im wissenschaftlichen Band über die „Die Juden in der Sowjetunion“ betont Solschenizyn  die „Beteiligung… (der) Juden… an der Revolution… in unverhältnismäßig großer Zahl.“

Juden seien in ihrer Ausrichtung nicht auf Israel begrenzt, sondern hätten des Weiteren eine unbedingte Verbindung auf der ganzen Welt. So arbeitete Trotzki, Mitglied des Zentralkomitees und Politbüros, hauptsächlich mit anderen Juden zusammen. Das jüdische Machtstreben ist global. Kommunistischer Klassenkampf und jüdisches Sendungsbewusstsein sind beide internationalistisch.

In der Sowjetunion unterwanderten die Juden im großen Stil die bolschewistische Führungsebene und die gesamte russische Gesellschaft nach dem Sturz der Monarchie im Februar 1917. Sie eroberten die Machtpositionen in Bildung, Politik, Justiz und Verwaltung, Kultur, Wirtschaft, Bankwesen und in der Filmindustrie mit ihren von Lenin geschätzten Beeinflussungsmöglichkeiten. Auch die Gulags hatten jüdische Leiter.

Hohe Funktionäre, Diplomaten  und der erste Sowjetpräsident (Swerdlow) waren Juden. Ebenso knapp 20 % Delegierte (bei 1,7 % Bevölkerungsanteil) der frühen Parteitage und 11 Juden (bei nur 8 Russen) im Präsidium der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU). Russische Archive legten offen, dass Lenin jüdische Großeltern hatte, was Stalin unter Verschluss hielt. Lenin zog Juden explizit den Russen vor.

Permanente Kulturrevolution

Nach der deutschen Niederlage im Zweiten Weltkrieg schufen die alliierten Besatzer Bedingungen für eine dauerhafte Umerziehung und Zersetzung bis dahin gültiger, moralischer Werte. Familie, Vaterland und Überlieferung ersetzten sie durch Ideologien, beispielsweise einer behaupteten Vielzahl von Geschlechtern (Gender Mainstreaming) und geforderter Begeisterung für Einwanderung von Migranten (kulturelle Vielfalt). 

Die Linken begannen in der 68er-Studentenbewegung den Marsch durch die Institutionen, und sind heute dort angekommen. In einer bunten, toleranten Gesellschaft, die alles Völkische und Traditionelle ächtet und bestimmt, was als politisch korrekt gilt. Nicht nur in Deutschland, im gesamten Westen fand dieser Kulturmarxismus statt und führte unter anderem zur Etablierung anglo-amerikanischer Popkultur.

Der Nationalsozialismus in Deutschland, wie der Kolonialismus anderer europäischer Staaten, wird als Begründung für eine postulierte, historische Schuld herangezogen, um diese Agenda zu legitimieren und durchzusetzen. Auch in Ländern ohne eine derartige Vergangenheit, indem gebetsmühlenartig die Gefahr des Faschismus und das Bild vom „bösen, weißen Mann“ heraufbeschworen wird.

Während in der Sowjetunion und China der Kommunismus das vorherrschende System war und offen ausgeführt werden konnte, wurde er im Westen nicht zur offiziellen Doktrin, sondern musste auf subtileren Wegen installiert werden. Im Nachkriegsdeutschland geschah dies durch die Reeducation der Alliierten, die auf Basis der psychologischen Kriegsführung vorgaben, den Deutschen die Demokratie zu bringen, in Wirklichkeit diese aber systematisch von der Familie und ihren nationalen Wurzeln entfremdeten.

Es werden kommunistische Methoden, Umerziehung und eine permanente Kulturrevolution, anstelle eines offenen Kommunismus genutzt. In den 60ern lief dies zum Beispiel über Studentenverbände, Dozenten und Journalisten. Die Frankfurter Schule hatte bereits die Theorie zur Reeducation geliefert, die Mär vom charakterlich kranken Deutschen und dessen Heilung durch kollektive gesellschaftliche Manipulation.

Die Mitglieder der Frankfurter Schule waren Juden, Kommunisten und die Idole der Studentenbewegung. Da die kommunistische Revolution in der Weimarer Republik, allgemein im Westen erfolglos blieb, gründete sich 1923 in Deutschland eine Vereinigung marxistisch orientierter Geisteswissenschaftler, um den Kommunismus auf andere Weise auf die westlichen Länder zu übertragen. Statt einer großangelegten Revolution sollte dies schrittweise geschehen, durch Aushöhlung der kulturellen Fundamente.

Wissenschaftler, Pädagogen und andere Akademiker wurden eingesetzt, um beim deutschen Volk ein neues Bewusstsein entstehen zu lassen. Unter Anwendung eines angepassten, marxistisch-freudianischen Instrumentariums, welches man als demokratisch und emanzipatorisch darstellte. Via Massenmedien bearbeitete man die Öffentlichkeit mit Vorträgen und Veröffentlichungen. So wurde der Kommunismus wieder salonfähig und agitierte in Form sozialistischer Studenten und Kommunen gegen die Familie als vermeintlicher Brutstätte des Faschismus.

Der normale Bürger sei psychisch krank und voller Vorurteile. Die Autoritäten wurden in Frage gestellt, die traditionelle Gesellschaft galt als repressiv. Ihre Werte wie Ordentlichkeit oder Disziplin wurden abgelehnt. An ihre Stelle sollten Selbstverwirklichung und Gleichheit treten. In „Haben oder Sein“ fordert Erich Fromm dementsprechend eine neue Auslegung von Karl Marx. Inzwischen sind die Neomarxisten in allen deutschen Institutionen federführend, in der Politik und den Medien, an Schulen und Universitäten.

Gegenmaßnahmen

Zunächst sind die Zusammenhänge zu erkennen. Der Marxismus wurde verfeinert. Er ist nicht nur wie selbstverständlich in den Lehrplänen, sondern auch in den Köpfen der Schüler und Studenten und der ganzen Gesellschaft angekommen. Doch würde sich niemand deshalb als Kommunist bezeichnen. Stattdessen ist man weltoffen, tolerant. Nur nicht gegenüber den „Rechten“, die auf rückständige, überholte Ansichten pochen.

Solche rechtsgerichteten Personen erkenne man, wie das Apothekenblatt „Baby und Familie“ 2016 illustriert, bei den Mädchen an blonden, geflochtenen Zöpfen, bei den Jungen an der traditionellen Bekleidung ohne amerikanische Logos. Ihre Kinder seien überhaupt sehr still und gehorsam.

Heute werden Abweichler von der reinen Lehre nur noch medial an den Pranger gestellt und symbolisch Eselsmützen aufgesetzt. Nichtsdestotrotz oder vielleicht gerade wegen dieser ausgeklügelten Mechanismen erzeugt eine derartige soziale Kontrolle tiefgreifende und umfassende Konformität. Der Deutsche wagt kaum, sich zu wehren angesichts des staatlichen Arsenals der Meinungsmache.

Die Umerziehung ist im Kontext einer permanenten, jüdisch-kommunistischen Kulturrevolution seit Ende des Zweiten Weltkrieges zu sehen. Sie zwingt dem unterlegenen Feind die Geschichtsversion der Sieger auf, gleichfalls deren moralische Urteile. Diese Kriegspropaganda wird dann die Geschichtsbücher der Besiegten prägen wie das Denken der nächsten Generationen.

Sie folgt den Methoden kommunistischer Umerziehung, die amerikanische Kriegsgefangene erlebt haben, was von der US-Armee ausgiebig untersucht wurde. Zunächst sollten die der Umerziehung ausgesetzten Soldaten gefügig gemacht werden, indem man sie Ängsten und Zweifeln aussetzte und ihr Nationalbewusstsein auslöschte. Zweitens mussten sie ihre eigene Schuld zugeben, wozu man ihnen beständig Schuldgefühle suggerierte und sie von der Gemeinschaft isolierte.

Dieses Programm wurde kollektiv auf das deutsche Volk übertragen und durch Umerziehung in der Schule und den Universitäten, Kino, Fernsehen und Rundfunk, Theater und Literatur gefestigt.

Es führte aber bei den Deutschen nicht nur zu einem fälschlichen Glauben an ihre Schlechtigkeit und Schuld. Es resultierte darüber hinaus in einem oberflächlichen, materiellen Dasein vereinzelter Individuen. Zwar überlebte noch eine gewisse soziale Bindung und begrenzter Sinn der Arbeitstätigkeit. Doch überwiegen Hedonismus und Konsum in einer kleinen, privaten Welt, die Politisches als potentielles Minenfeld meidet oder sich höchstens in unkritischer Zustimmung äußert.

Ein Schritt ist die Beschäftigung mit klassischer und nationaler Kultur, Musik, Literatur, die noch keiner Ideologisierung unterzogen war. Es kann dabei helfen, die verschüttete Identität freizulegen, die ihre Kraft aus Herkunft und der Geschichte des eigenen Volkes bezieht.

Literatur:

Stéphane Courtois, Das Schwarzbuch des Kommunismus: Unterdrückung, Verbrechen und Terror

William W. Douglas, Sowjetisch-jüdische Tätergemeinschaft? – Historische Tatsachen Nr. 95

Benjamin Kaiser und Heiko Schrang, Kulturmarxismus – Eine Idee vergiftet die Welt

Udo Walendy, Die Methoden der Umerziehung – Historische Tatsachen Nr. 2

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